Gewerbe, Bauen im Bestand
Ort: Lokstadt, Winterthur
Bauherrschaft: Ina Invest AG
Bauherrenvertretung: Implenia Immobilien AG
Akquisition: Studienauftrag 2018 / 1. Rang
Planung: 10/2018-09/2021
Realisierung: 09/2020 – 2023
Konstruktion: Holzhybrid-Bauweise
Energiestandard: SIA Effizienzpfad 2040
Landschaftsarchitektur: Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG
Fassadenplanung: PBF Fassadentechnik GmbH
Holzbauplanung: Holzbaubüro Reusser GmbH
Tragwerksplanung: Synaxis AG
Brandschutz: Josef Kolb AG
Elektroplanung: Mosimann + Partner AG
Lichtplanung: EBP Schweiz AG
HLKS-Planung: Gruenberg + Partner AG
Akustik: Lemon Consult AG
Fotografie: Beat Bühler Fotografie / Volker Schopp

Zum Projekt

Wo heute die Lokstadt entsteht, befanden sich früher die Werkhallen der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik. Es war die bedeutendste Lokschmiede des Landes und ihre Lokomotiven schrieben Eisenbahngeschichte. Das Areal liegt im Zentrum von Winterthur und wird seit 1990 schrittweise in ein neues Quartier mit Wohnungen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Einrichtungen umgewandelt. Werden die historischen Strukturen des Werkareals analysiert, zeigen sich zwei unterschiedliche Bebauungsformen. Zum einen sind es die grossmassstäblichen Werkhallen im Inneren des Areals, zum anderen die niedrigen, strassenbegleitenden Randbauten im Stil des Historismus. Sie waren die beständige, repräsentative Kulisse der dahinterliegenden industriellen Produktion. Die Werkhallen wurden gebaut und wieder ersetzt, wie es für den Bau des jeweiligen Lokomotivtyps (beispielsweise des «Elefanten») nötig war. Das Bürogebäude «Elefant» führt die Reihung der historischen Werkhallen fort. Seine Zugehörigkeit zu den Industriebauten zeigt sich in seinem Massstab und in der direkten, seriellen Gestaltung der Längsfassaden. Wie bei den Werkhallen zeigt sich die Stirnseite des Elefanten als Schnittfigur zum Werkplatz hin. Im kleinen Ostflügel sind jeweils zwei Geschosse zu einer Halle zusammengefasst. Nebst der Eigenschaft, dass das Licht an dieser Stelle weit ins Innere des Gebäudes fällt, werden auch Räume mit identitätsstiftenden Qualitäten geschaffen. Der tiefe Grundriss wird dadurch aufgelockert und die Geschosse übergreifend miteinander verbunden. Die beiden Haupteingänge des Bürogebäudes sind im Inneren verbunden: Der bestehende Portikus ist die erste Adresse für Kund:innen und Besucher:innen und empfängt diese direkt an der Zürcherstrasse, der andere Zugang liegt am Werkplatz und ist der bevorzugte Eingang der Habitués.

Gewerbe, Bauen im Bestand
Ort: Lokstadt, Winterthur
Bauherrschaft: Ina Invest AG
Bauherrenvertretung: Implenia Immobilien AG
Akquisition: Studienauftrag 2018 / 1. Rang
Planung: 10/2018-09/2021
Realisierung: 09/2020 – 2023
Konstruktion: Holzhybrid-Bauweise
Energiestandard: SIA Effizienzpfad 2040
Landschaftsarchitektur: Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG
Fassadenplanung: PBF Fassadentechnik GmbH
Holzbauplanung: Holzbaubüro Reusser GmbH
Tragwerksplanung: Synaxis AG
Brandschutz: Josef Kolb AG
Elektroplanung: Mosimann + Partner AG
Lichtplanung: EBP Schweiz AG
HLKS-Planung: Gruenberg + Partner AG
Akustik: Lemon Consult AG
Fotografie: Beat Bühler Fotografie / Volker Schopp

Pläne

 
Schnitt
Schnitt
Schema Belichtung
Schema Belichtung
Ansicht
Ansicht
Konstruktiver Aufbau
Konstruktiver Aufbau

Historische Bilder

 
Zürcherstrasse, Schweizerische Lokomotivfabrik (SLM), Gebrüder Sulzer, Winterthur um 1900. Winterthurer Bibliotheken, Sammlung Winterthur, Signatur: 064069_O
Zürcherstrasse, Schweizerische Lokomotivfabrik (SLM), Gebrüder Sulzer, Winterthur um 1900. Winterthurer Bibliotheken, Sammlung Winterthur, Signatur: 064069_O

Baustellenbilder