Ein Besuch im Letzibad von Max Frisch läuft heute anders ab als nach der Eröffnung im Jahre 1949. So ziehen sich die meisten Besucher:innen bereits zu Hause oder gleich auf der Wiese um. Den grossen, nicht mehr genutzten Garderobengebäuden verleiht die Instandsetzung neues Leben mit dem Einbau der Max Frisch-Ausstellungsräume. Durch den Umbau des Sportbeckens zu einem Erlebnisbad mit Wellenanlage können die Erwartungen heutiger Besucher:innen erfüllt werden und gleichzeitig gelingt es, alle anderen Becken in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten. Denkmalpflege bedeutet also neben der sorgfältigen Restaurierung vorhandener Bausubstanz die zeitgemässe Umnutzung der Anlage.
Zum Projekt
Öffentliche Gebäude, Bauen im Bestand
Ort: Zürich
Auftraggeberschaft: Stadt Zürich
Akquisition: Planerwahl: 2006, 1. Rang
Planung: 2006
Realisierung: 2006 – 2007
Bauphysik: BWS Labor AG
Bädertechnik: AQUA Transform Ingenieurbüro
Elektroplanung: Amstein + Walthert AG
HLK-Planung: Meierhans + Partner AG
Landschaftsarchitektur: SKK Landschaftsarchitekten
Lichtplanung: d’lite lichtdesign
Tragwerksplanung: dsp Ingenieure & Planer AG