Öffentliche Gebäude, Bauen im Bestand, Zustandsanalyse, Bauteilwiederverwendung, Ökobilanzierung
Ort: Volketswil
Auftraggeberin: Schulgemeinde Volketswil
Akquisition: 2015 / Wettbewerb 1.Rang
Realisierung: Juli 2018 - August 2020
Leistung: 100% inkl. Bauleitung
Konstruktion: Aufstockung Holzbau
Bauphysik: Zehnder & Kählin AG
Elektroplanung: WSM AG
Fotografie: Beat Bühler, Volker Schopp
Gastroplanung: Axet GmbH
HLS-Planung: energiehoch4 AG
Holzbauplanung: WaltGalmarini AG
Landschaftsarchitektur: KuhnLandschaftsarchitekten GmbH
Tragwerksplanung: WaltGalmarini AG
Räumliche Fassung des Schulhofs durch Klassentrakt und Turnhalle
Räumliche Fassung des Schulhofs durch Klassentrakt und Turnhalle
Turnhalle mit Lernboulevard und Sportplatz
Turnhalle mit Lernboulevard und Sportplatz
Bestehender Klassentrakt mit vertikaler Verdichtung
Bestehender Klassentrakt mit vertikaler Verdichtung
Pausendach mit Sitzstufen als Bindeglied zwischen Schulhof und Lernboulevard
Pausendach mit Sitzstufen als Bindeglied zwischen Schulhof und Lernboulevard
Erhaltener Altbaumbestand zwischen Turnhalle und Familiengartensiedlung
Erhaltener Altbaumbestand zwischen Turnhalle und Familiengartensiedlung
Lernboulevard auf der ehemaligen Hellwisstrasse als Erweiterung des Schulhofs
Lernboulevard auf der ehemaligen Hellwisstrasse als Erweiterung des Schulhofs
Pausendach mit Sitzstufen aus Eichenbalken als Aufenthaltsort und Bereich für Unterricht im Freien
Pausendach mit Sitzstufen aus Eichenbalken als Aufenthaltsort und Bereich für Unterricht im Freien

Zum Projekt

Der bestehende Schulcampus aus den 1970er Jahren wird mit seinen grosszügigen Aussenanlagen von den Nutzern sehr geschätzt. Entsprechend fiel die Wahl auf einen boden- und ressourcenschonenden Wettbewerbsbeitrag, der eine integrale Lösung mit vertikalen Erweiterungen der Bestandsgebäude vorsieht.

Der weitflächige, harmonisch in die Landschaft eingebettete Aussenraum bleibt durch eine vertikale Erweiterung der Bestandsbauten gewahrt. Die finanziellen Aufwendungen für die Aussenanlagen werden vollumfänglich für deren Erweiterung und Verbesserung eingesetzt. Durch den vorausschauenden Umgang mit den Landressourcen, den minimalen Verbrauch von grauer Energie sowie die Zentrumsbildung der Schulanlage wird das Konzept der vertikalen Verdichtung auf vielfacher Ebene als nachhaltige Gesamtstrategie fokussiert.

Die Funktion und Gestaltung der bestehenden Erschliessungsstrasse ist ein Überbleibsel der verkehrsorientierten Städtebauideologie der 1970er Jahre. Mit der Verlagerung der Parkplätze an die Riedstrasse wird die Hellwiesstrasse vom Verkehr befreit und kann so zum autofreien Verbindungselement innerhalb des Schul­areals wie auch zum Quartier hin umgestaltet werden. Die als «Lernboulevard» bezeichnete Achse erfährt eine Verlängerung über die Hellwiesstrasse hinaus bis zum Chimlibach.

Durch die Mehrfachbelegung der bestehenden Klassenzimmer und die neue Lernlandschaft können mehr Schüler unterrichtet werden. Deren offene Raumstruktur ermöglicht unterschiedliche Nutzungsformen und Lernkonzepte, sie bietet Raum für informelles Lernen, Lernhilfe, Gruppenarbeiten, aber auch ausserschulische Nutzungen oder Veranstaltungen. Zusätzlich wird eine neue Turnhalle gebaut.

Die Erweiterungsgebäude sind in Holzbauweise konstruiert, was geringe Lasten, ein hohes Mass an Vorfertigung und kurze Bauzeiten ermöglicht, damit der laufende Schulbetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Durch die Aufstockungen erhalten die bestehenden Schulgebäude eine höhere städtebauliche Präsenz und bilden darüber hinaus ein räumlich gefasstes Zentrum.

Öffentliche Gebäude, Bauen im Bestand, Zustandsanalyse, Bauteilwiederverwendung, Ökobilanzierung
Ort: Volketswil
Auftraggeberin: Schulgemeinde Volketswil
Akquisition: 2015 / Wettbewerb 1.Rang
Realisierung: Juli 2018 - August 2020
Leistung: 100% inkl. Bauleitung
Konstruktion: Aufstockung Holzbau
Bauphysik: Zehnder & Kählin AG
Elektroplanung: WSM AG
Fotografie: Beat Bühler, Volker Schopp
Gastroplanung: Axet GmbH
HLS-Planung: energiehoch4 AG
Holzbauplanung: WaltGalmarini AG
Landschaftsarchitektur: KuhnLandschaftsarchitekten GmbH
Tragwerksplanung: WaltGalmarini AG

Pläne

 
Situation
Situation
Landschaft
Landschaft
Erdgeschoss
Erdgeschoss
Obergeschoss
Obergeschoss
Dachgeschoss
Dachgeschoss

Landschaft

Die Umgebung des Schulhauses ist ein Patchwork aus unterschiedlichen Zeiten und Themen. Sie widerspiegelt eine Haltung, die Brüche zulässt. Bei der Gestaltung war es uns wichtig, die neuen Anforderungen so in den Bestand zu ergänzen, dass alte Spuren erhalten bleiben. Dadurch wird der Raum als Ganzes spannender und behält dennoch seine Lesbarkeit bei.
Neuinterpretation: Der Parkplatz wurde als Lernboulevard zum Aufenthalts-, Spiel- und Unterrichtsort. Es entstand eine kleine «Baumschule» mit Exponenten, die schon länger das lokale Vegetationsbild prägten, und Arten, die das Spektrum heute erweitern.
Umnutzungen: Der Velounterstand wurde zur überdachten Sitzstufenanlage im Übergang vom bestehenden Pausenplatz zum neuen Lernboulevard – als Aufenthaltsort und Tribüne für Schulveranstaltungen und Freizeitevents.
Wiederherstellung: Der Pausenplatz lehnt sich an die historische Vorlage an, übernahm das Thema des Rasters und berücksichtigt die neuen Anforderungen an die Zugänglichkeit.
Bewahrung: Das bestehende «Wäldchen» wurde von Eingriffen und Installationen entschlackt und mit baumpflegerischen Massnahmen auf die neue, grössere Schulanlage vorbereitet.

Stephan Kuhn, Kuhn Landschaftsarchitekten GmbH

Vertikale Verdichtung

Vertikale Verdichtung

Das Konzept der vertikalen Verdichtung im Bestand ermöglichte eine Erweiterung der Schulanlage ohne zusätzlichen Landverbrauch. Voraussetzung für das Gelingen war die sorgfältige Analyse und teilweise Ertüchtigung der rund 50 Jahre alten Bestandsgebäude. Die neuen Räume der Aufstockung brauchten keine eigene Fundation, sie nutzen die bestehende mit. Wo nötig, ergänzten und verstärkten wir sie durch Mikropfähle. Mit minimalem Einsatz an grauer Energie und einem geringen CO2 -Ausstoss erhielt die Anlage so ein zweites Leben. Die beiden Aufstockungen wurden in Holzbauweise erstellt. Dank dem sehr guten Verhältnis zwischen geringem Gewicht und hoher Festigkeit können mit einem Holztragwerk grosse und damit flexibel nutzbare Räume stützenfrei überspannt werden. Die Zusatzlasten auf den Bestand bleiben dabei verhältnismässig gering. Leistungsfähige Stahl-Beton-Verbund-Trägerroste leiten diese Lasten punktuell in den Bestand – dort, wo dieser am meisten Tragreserven aufwies und entsprechend am wenigsten verstärkt werden musste. Die Punktlagerung ermöglichte auch eine saubere und kontrollierte Schall- und Schwingungsentkopplung, damit sich die vertikal gestapelten Nutzungen gegenseitig nicht stören.

Michael Büeler, WaltGalmarini AG

Vertikale Verdichtung

 
Konzept der vertikalen Verdichtung
Konzept der vertikalen Verdichtung
Lastverteilrost über Massivbau Bestand
Lastverteilrost über Massivbau Bestand

Lernlandschaft

Die Grossen lernen von den Kleinen und umgekehrt: alters-, niveau-, klassendurchmischt und im Miteinander, in gegenseitigem Sorgetragen und Wertschätzen. In einem Raum, der allen gehört.
Klassenzimmer und Gruppenräume können nur teilweise dem Anspruch wirksamer Lernarrangements genügen. Eine Lernlandschaft wie die der Schule Hellwies – im Zusammenspiel und ergänzend zum übrigen Raumangebot gedacht – hebt die Möglichkeiten auf ein nächstes Level. Das Lernen kann sich situativ entwickeln, auch in variablen Lerngruppen. Vom stillen Studium an Hochtischen über das Lesen auf Sofas und das Kollaborieren an langen Arbeitstischen bis zu Feedbackgesprächen an der «Bartheke» ist alles erlebbar.
Raum und Architektur haben auf den Menschen und somit auf sein Lernen einen wesentlichen Einfluss. Auf einer lustvollen Reise, in kongenialer Entwicklungsarbeit mit den Architekt:innen, sind ein multifunktionales Raumangebot für die unterschiedlichsten Zwecke und die Lernlandschaft entstanden – das Herzstück und Symbol einer übergeordneten Vision, bei der die Schule als Lern- und Lebensort auftritt; als ein «guter Ort» für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Stephan Rütti, Schulleiter Quartierschule Hellwies

Lernlandschaft

 
Lernlandschaft mit mobilen Inseln und fest installierter Theke
Lernlandschaft mit mobilen Inseln und fest installierter Theke
Bemusterung und Auswahlprozess der Re-Use-Möblierung
Bemusterung und Auswahlprozess der Re-Use-Möblierung
Lernlandschaft und Turnhalle als stützenfreie Holzkonstruktionen
Lernlandschaft und Turnhalle als stützenfreie Holzkonstruktionen
Unterricht am Thekenmöbel
Unterricht am Thekenmöbel
Lernlandschaft als multifunkionaler Unterrichts- und Lernraum
Lernlandschaft als multifunkionaler Unterrichts- und Lernraum

Schnittstellen / Bestand

 
Mäandrierende Garderoben, die für alle Schüler:innen ein eigenes Fach für Schulmaterial bieten
Mäandrierende Garderoben, die für alle Schüler:innen ein eigenes Fach für Schulmaterial bieten
Farbgebung verschiedener Bereiche in Bestand, Übergang und neuer, vertikaler Erschliessung
Farbgebung verschiedener Bereiche in Bestand, Übergang und neuer, vertikaler Erschliessung
Ehemalige Toilettenraum mit neuer Funktion als Gruppenraum
Ehemalige Toilettenraum mit neuer Funktion als Gruppenraum
Denkfabrik mit Blick in die alte Turnhalle
Denkfabrik mit Blick in die alte Turnhalle
Ehemalige Pausenhalle mit neuer Nutzung als Unterrichtsraum
Ehemalige Pausenhalle mit neuer Nutzung als Unterrichtsraum
Alte Turnhalle als Mensa und Bewegungsraum
Alte Turnhalle als Mensa und Bewegungsraum

Farben

Wollte man einen Klang finden, der die Stimmung im alten Schulhaus Hellwies beschreiben könnte, wäre dieser tief und vibrierend – ein archaisch anmutender, raumfüllender Klang, generiert durch eine Vielzahl von Dunkeltönen und die spröde Ausstrahlungskraft verschiedener Materialien, die zu den wesentlichen Merkmalen einer 1960er-Jahre-Architektur gehören. Ein nuancenreiches, fein konturiertes Schattengebilde also, direkt und authentisch in der Sprache, das einen guten Hintergrund für markant-bunte Akzente bildet.
Dieses ursprünglich Wesenhafte, das nach zahlreichen Metamorphosen verunklart war, wieder fühlbar und verständlich zu machen und so einen soliden, einprägsamen Sockel aus alten und neuen Räumen zu formen, war das Kernanliegen dieser integralen Farbgestaltung. Denn oben auf dem Dach, wie aufgepfropft, findet man im Neubau – gleichsam als Gegenstück zu diesen tiefklingenden, differenzierten Farb- und Material-kompositionen im Bestandsbau des Sockels – mit Turnhalle und Lernlandschaft neue, abstrakt erscheinende Farbräume mit grosser Ausstrahlungskraft. Diese «Einräume» sind in jeweils einem vorherrschenden Farbton gehalten, der sich über alle Materialien legt: ein starkes, tiefsattes Orangerot für die Turnhalle. Und dann ein zurückhaltendes, Raum schaffendes Blau für die Lernlandschaft.

Nadja Hutter Cerrato, Farbgestaltung

Farben

 

Turnhalle

 
Entmaterialisierender Farbanstrich der Einräume Lernlandschaft und Turnhalle
Entmaterialisierender Farbanstrich der Einräume Lernlandschaft und Turnhalle
Garderobentrakt in der Turnhalle mit sichtbar bleibender OSB-Verschalung und Deckenkonstuktion
Garderobentrakt in der Turnhalle mit sichtbar bleibender OSB-Verschalung und Deckenkonstuktion

Mir keinem Fussabdruck zu grosser Grösse

Mit kleinem Fussabdruck zu neuer Grösse

Schulhäuser sind nicht irgendwelche Gebäude. Schulhäuser sind öffentliche und stolze Bauten, die mitten im Dorf oder Quartier stehen. Sie verbinden Generationen. Hier holen sich die Erwachsenen von morgen ihren Bildungsrucksack und nehmen nebenbei gute und böse Erinnerungen, Freundschaften und Werthaltungen mit, die sie ein Leben lang begleiten werden. Kein Wunder, sind Schulhäuser meist stattliche und hochwertige Gebäude, die man im Quartier sofort erkennt. Für manche Gemeinde ist das Schulhaus eine Visitenkarte. Der Umgang damit hat immer eine weit über das Bauliche hinausgehende Bedeutung.
Wenn Städte und Gemeinden wachsen, wird früher oder später der Schulraum knapp. Was dann? Dank der wertigen und gut gewarteten Bausubstanz von Schulhäusern zeigt sich oft: Einen Ersatzneubau zu erstellen braucht mehr Zeit und Geld, als einen Altbau zu erweitern – letzteres verlangt dafür nach mehr Kreativität und Offenheit. Auch ökologisch sind Neubauten im Vergleich zur Weiternutzung des Bestands meist keine gute Option: Für die Baustoffproduktion und die Errichtung eines mittelgrossen Schulhauses fallen rund 3000 Tonnen graue Treibhausgasemissionen an. Das entspricht den Emissionen aus dem Betrieb eines modernen Schulhauses über rund 180 Jahre! Damit wird das Weiterbauen am Bestand – sei es durch Aufbauen, Anbauen oder Ergänzen – fast immer der nachhaltigere Weg. Die durch den Erhalt der Bausubstanz eingesparten Ressourcen und Emissionen lassen sich durch tiefere Betriebsaufwendungen eines Neubaus nicht kompensieren.
Bei der eifrigen Bestellung von Schulraum zahlt sich ein kurzes Innehalten aus. Ist wirklich der vorhandene Raum knapp, oder könnte man ihn auch einfach neu denken und bespielen? Kreativität in der Aneignung von Räumen muss man Kindern ja nicht beibringen, das können die spielend. Eher sind es die Erwachsenen, die sich damit schwertun. Doch Um-, Mehrfach- und Andersnutzungen sind keine schnöde Sparübung: Es ist faszinierend zu sehen, was passiert, wenn man vorgefertigte Muster aufzubrechen wagt. Was wäre, wenn es gar keine fix zugeordneten Klassenzimmer mehr gäbe? Wenn ich als Schülerin nicht nur in einem, sondern in vielen Räumen des Schulhauses zuhause sein dürfte? Je enger und restriktiver die Nutzung eines Raumes festgelegt wird, desto mehr solche spezialisierten Schulräume braucht es und desto seltener sind sie belegt. Wenn Räume offen sind für Unterschiedliches und sich flexibel nutzen lassen, kann der Flächenbedarf bei der Schulraum-Bestellung reduziert werden, ohne dass dabei etwas verloren geht. Gewonnen jedoch wird viel, denn jeder nicht gebaute Quadratmeter ist ein Beitrag an eine nachhaltigere Zukunft.
In Volketswil haben die Behörden und das Architekt:innenteam den Idealfall angetroffen und die Chance gepackt: Die gute Bausubstanz, das Fundament und die Tragkonstruktion des Schulhauses Hellwies erlaubten eine Aufstockung. Die Aufbauten in ressourcenschonender Holzbauweise – gestalterisch klar erkennbar an ihren ausdrucksstarken Fassaden – werten auch den Bestand auf. Mit ihrer nun kompakteren Volumetrie verfügen die Schulbauten über ein besseres Oberflächen-Volumen-Verhältnis und werden in Zukunft energieeffizienter zu bewirtschaften sein. Zudem ist der Schulhauserweiterung dank schlauer Mehrfachnutzungen kein einziger Quadratmeter zusätzliches Land zum Opfer gefallen. In Zeiten der Klimaerwärmung und der sich häufenden Extremereignisse ist das nicht nur ein schöner Nebeneffekt. Die suffiziente Bodennutzung dämpft die Auswirkungen des veränderten Klimas spürbar. Die unversiegelten Umgebungsflächen und die neuen Baumpflanzungen spenden Schatten und kühlen angenehm. Bei Regenfällen findet das Wasser sickerfähigen Grund. Und nicht zuletzt leisten die Grünflächen einen Beitrag zur Biodiversität. Der Aussenraum wird so als grünes Klassenzimmer auch zum pädagogischen Mehrwert.
Im neuen Schulhaus Hellwies, einem ursprünglich soliden Bauwerk aus den späten 1960er- Jahren, hat selbst das Schulhausmobiliar ein zweites Leben gefunden. Die Schulanlage ist mit dem Umbau und der Erweiterung nicht nur grösser geworden. Sie setzt auch ein Zeichen für einen sorgsamen Umgang mit den knappen Ressourcen. Die respektvolle Umdeutung der bestehenden Bausubstanz trifft in den neu aufgesetzten vieldeutigen Räumen auf eine selbstbewusste Offenheit, die den Unterricht prägen und tragen wird, egal in welche Richtung sich die Lernformen in Zukunft entwickeln. Die bei kleinem ökologischem Fussabdruck zu neuer Grösse gewachsene Schulanlage Hellwies wird viele Kinder und Jugendliche gross werden sehen. Wenn es stimmt, dass Häuser auch Werthaltungen vermitteln können und Menschen prägen, dann ist diese wertschätzende, sorgfältige und irgendwie auch kühne Schulhauserweiterung ein exemplarischer Glücksfall.

Katrin Pfäffi, Expertin Nachhaltigkeit