Für das Wohnhaus H werden unterschiedliche Konstruktionsweisen auf ihren ökologischen Fussabdruck hin überprüft. Ziel ist es, das 1.5°C-Budget einzuhalten. Es zeigt sich in der Benchmark-Betrachtung schnell, dass das Untergeschoss für ein eingeschossiges Gebäude fast 40% an Treibhausgasemissionen verursacht. Im ersten Schritt wird das Gebäude oberirdisch mit nachwachsenden Baumaterialien umgeplant. Dadurch werden 28% weniger Treibhausgasemissionen verursacht. Das Untergeschoss verursacht nun knapp die Hälfte. Es wird daher eine zementfreie Konstruktionsweise mit Trockenmauerwerk aus Naturstein entwickelt. Durch diese Substitution gelingt es in der Summe 46% THG-Emissionen zu reduzieren.
In der Schweiz wird die Lebenszyklusanalyse auf einen Betrachtungszeitraum von 60 Jahren bilanziert. Die Betriebsenergie spielen dadurch eine grössere Rolle. Für alle drei Varianten wird derselbe Verbrauch an Betriebsenergie zu Grunde gelegt. Diese entspricht einem Gebäude nach SIA Energieeffizienzpfad 2040 beziehungsweise einem energetischen EH40-Standard in Deutschland.