Unmittelbar am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost entsteht eine neue Wohnüberbauung mit zwei Baukörpern und insgesamt 173 Wohnungen. Beide Gebäude sind als Riegel mit durchgesteckten Wohnungen organisiert und verfügen über Laubengänge, teils mit Freisitzbereichen. In einem der Baukörper befinden sich im Erdgeschoss Maisonette-Wohnungen. Ein Gebäude ist unterkellert und bietet neben privaten Abstellräumen grosszügige Fahrradparkflächen. Eine Fahrradrampe ermöglicht eine komfortable Zuwegung – eine bewusst autofreie Lösung zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Die Wohnüberbauung wird in Holzhybridbauweise errichtet, ergänzt durch den Einsatz vorgefertigter Deckenelemente, Ringbalken und Badmodule. Die gesamte Planung erfolgt in einem BIM-Modell, das eine präzise Modellierung und eine effiziente Koordination aller Bauelemente ermöglicht. Dadurch entsteht ein digitaler Zwilling des Gebäudes, der eine optimierte Bauausführung sicherstellt. Die vorgefertigten Badmodule sind kompakt und effizient gestaltet, wodurch größere Wohn- und Schlafräume geschaffen werden. Die modulare Bauweise und der hohe Vorfertigungsgrad tragen zu einer verkürzten Bauzeit und einer ressourcenschonenden Umsetzung bei.
Zum Projekt
Wohnungsbau, Ökobilanzierung
Ort: Berlin
Auftragsart: Neubau
Planung: 2024-2025
Realisierung: 2025-2026
Auftraggeberschaft: HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft
Zusammenarbeit mit: roedig schop architekten
Leistung: LP 3-5, Ausführungsplanung
Anzahl Wohnungen: 173, davon 116 barrierefrei
Konstruktion: Massivbau mit nicht-tragenden Außenwänden aus Holzelementen und hinterlüfteter Holzbekleidung
Brandschutz: Lichtenau Himburg Tebarth -Bauingenieure
Gebäudetechnik: PSM Planungsgesellschaft für Gebäudetechnik G
Landschaftsarchitektur: TDB Landschaftsarchitektur (LP 1-4) | G+P Planungs- und Beratungsgesellschaft (LP 5)
Tragwerksplanung: Lichtenau Himburg Tebarth -Bauingenieure
Visualisierung: Carsten Pesch