Wir planen im Kreislauf

Weiterbauen im Dialog

Kaum ein anderer Bereich prägt unsere Umwelt so sehr wie Gebäude – im Umgang mit Fläche, Ressourcen und in der Art, wie wir heute und künftig leben und arbeiten. Dieser Verantwortung stellen wir uns und begreifen sie als Chance, die gebaute Umwelt positiv weiterzuentwickeln. Planung verstehen wir als langfristige Aufgabe.

Für uns endet ein Projekt nicht mit der Fertigstellung. Wir planen und entwerfen Gebäude so, dass sie vielfältig genutzt, langfristig geschätzt und bei Bedarf angepasst werden können. Den Bestand, Klimaanpassung und vielseitige Nutzungskonzepte beziehen wir von Beginn an ein. Architektur und gute Orte entfalten ihre Qualität im Einklang mit uns Menschen und der Natur.

Weiterbauen bedeutet für uns, das Potenzial des Vorhandenen zu erkennen und sorgfältig, gezielt zu stärken. Wir prüfen, wo Eingriffe sinnvoll sind, und halten uns zurück, wo das Bestehende überzeugt. So entstehen Projekte, die mit Ressourcen achtsam umgehen und zugleich Spielraum für kommende Nutzungen eröffnen.

Entwerfen mit Weitblick

Am Anfang steht für uns die Nutzung und das richtige Maß: Wir hinterfragen, wovon es wie viel braucht für einen guten Ort. Diese Haltung begleitet unsere Entwürfe und Planung. Ziel sind klare und dauerhafte Strukturen. Wir treffen Entscheidungen unter Berücksichtigung aller mit ihnen verbundenen Aspekten und denken ihre räumliche sowie konstruktive Logik mit. Architektur entsteht aus dem Verständnis für Ort, Nutzung, Konstruktion und Gestalt.

Planung im gemeinsamen Prozess

Gute Projekte entwickeln sich im Gespräch. Wir arbeiten eng mit Bauherrschaften sowie Fachplanerinnen und Fachplanern zusammen. Gemeinsam vergleichen wir Varianten, wägen Möglichkeiten ab und diskutieren offen, was überzeugt. Digitale Modelle unterstützen dabei den Prozess, Zusammenhänge anschaulich aufzuzeigen. Sie schaffen Transparenz und erleichtern agile Entscheidungen. Schritt für Schritt entsteht so Planung, welche auf einem gemeinsamen Grundverständnis basiert und diese einbezieht.

Wirkung und Potenziale aufzeigen

Entscheidungen gewinnen an Qualität, wenn ihre Auswirkungen mitgedacht werden. Deshalb untersuchen wir früh den Lebenszyklus eines Gebäudes und des Betriebs und vergleichen Materialien sowie Konstruktionen hinsichtlich ihrer langfristigen Umweltwirkungen. Analysen verstehen wir nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, um Architektur nachvollziehbar und verantwortungsvoll zu entwickeln.

Weiterdenken im Bestand

Im Bestand erkennen wir eine wertvolle Grundlage für neue Entwicklungen. Bestehende Strukturen erzählen von früheren Nutzungen und enthalten gebundene Energie und Material. Wir greifen diese Qualitäten auf und führen sie weiter. Wo Ergänzungen notwendig sind, fügen wir sie so ein, dass ein stimmiges Ganzes entsteht. Klare Strukturen und langlebige Konstruktionen sorgen dafür, dass Gebäude anpassungsfähig bleiben und auch in Zukunft sinnvoll genutzt werden können.

Bauen für Menschen

Architektur zeigt ihren Wert im Alltag. Unser Ziel ist es, einen spürbaren Mehrwert zu schaffen. Räume sollen Abläufe erleichtern, Begegnungen ermöglichen und Rückzug ebenso zulassen wie Gemeinschaft. Gleichzeitig denken wir Veränderungen mit. Nutzungsspielräume und einfache Anpassungsmöglichkeiten sind Teil unserer Planung. So entstehen Orte, die nicht festlegen, sondern begleiten und mit ihren Nutzerinnen und Nutzern wachsen.

Gute Projekte entstehen gemeinsam

Wir arbeiten an zwei Standorten als ein Team. Vielfältige Erfahrungen und Perspektiven fließen in jeden Entwurf ein. Der tägliche Austausch prägt unsere Arbeit vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung.

Bürogeschichte

Das Architekturbüro weberbrunner architekten wurde von Roger Weber und Boris Brunner 1999 in Zürich gegründet. Aus dem inhabergeführten Atelier entwickelte sich über die Jahre ein kontinuierlich wachsendes Unternehmen, das 2008 in eine Aktiengesellschaft umfirmiert wurde. Mit dem Team wuchs auch die Verantwortung in der Führung. 2010 trat Eva Geering in die Geschäftsleitung ein, 2013 folgte Laurent Baumgarntner. 2019 erweiterten Silke Geuer und Volker Schopp die Geschäftsleitung in Zürich.

Seit 2016 sind wir in Berlin tätig und arbeiten damit an zwei Standorten. Die Geschäftsführung in Berlin übernahm Elise Pischetsrieder, 2019 folgte Magdalena Biermann als Büroleitung. Seit 2024 verantwortet Johannes Boden die Qualität in Ausführung und Vergabe.

Die Entwicklung beider Standorte und das gewachsene Netzwerk spiegeln sich seit 2026 auch im Namen wider. Der Standort Zürich tritt unter weberbrunner architektur auf, der Standort Berlin unter weberbrunner pischetsrieder architektur. Beide Büros arbeiten eng zusammen, stimmen sich kontinuierlich ab und bringen ihre Erfahrung standortübergreifend in jedes Projekt ein.

Seit der Gründung prägen eine kontinuierliche Weiterentwicklung sowie eine wertschätzende Teamkultur unsere Zusammenarbeit. Wir diskutieren Entscheidungen offen, übernehmen gemeinsam Verantwortung und entwickeln unsere Arbeitsweise stetig weiter. Gute Architektur entsteht für uns im Dialog, im Team und mit unserer Auftraggeberschaft.


Kompetenzen

 
Unsere Arbeit umfasst architektonische und städtebauliche Aufgaben in unterschiedlichen Maßstäben sowie die begleitende Beratung zu Nachhaltigkeit und Lebenszyklusfragen. Wir bearbeiten Projekte von der strategischen Fragestellung über Entwurf und Planung bis zur Umsetzung. 

Wir erbringen Planungsleistungen nach HOAI und SIA sowie u.a. folgende Leistungen:  

  • Zustandsanalysen 

  • Bedarfsplanung 

  • Potenzialanalysen 

  • Machbarkeitsstudien 

  • Ökobilanzierung (LCA) als PreCheck und planungsbegleitend LP 1-8  

  • Lebenszykluskosten (LCC)